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Gemeinde Gottes Leimsfeld  evangelisch freikirchlich - GiFBGG e.V. -
Sonntags nach dem Gottesdienst: Fisch mit Reis soll es geben und Süß-saurer Sauce. Es wird geschnibbelt und gerührt und dann wird noch etwas Essig benötigt. Aber halt, was ist das? Auf dem Deckel des Essigs ist ein kleines weißes Knäul. - Schnell ist die Sache klar: Es war ein Kokon einer Made von einer Lebensmittelmotte. Nun war die Aufregung groß, wo kam dieser ungebetene Gast her? - Nach einigem Suchen fanden sich ein neues Päckchen mit Nüssen in denen sich ein ganzes Nest ausgebreitet hatte. Folien sind für die agielen Maden kein Hinderniss, so konnten einige entkommen. Nach Ausräumen, Putzen und nach dem Entsorgen einiger Lebensmitteln die auch befallen waren konnten wir dennoch ein leckeres Essen - ohne Maden - genießen. Beim Räumen und Machen gingen mir zwei Dinge durch den Kopf: Als erstes dachte ich an 2. Mose 16,13-36 hier hatten die Israeliten von Gott Manna als Nahrung bekommen. Sie sollten aber, damit Ihnen die Abhängigkeit von Gott klar ist, immer nur für einen Tag sammeln, bis auf den Sabbat. Wer damals, wie es heute in Coronazeiten manche tun, hamsterte, der hatte eine böse Überraschung zu erwarten: Am nächsten Tag war das Manna verfault und von Maden zerfressen. Als zweites kam mir die Geschichte aus der Predigt vom Vormittag in den Sinn: Josef hatte 7 Jahre für Ägypten und umliegende Länder Lebensmittel gesammelt, da Gott ihm gezeigt hatte, dass es 7 Jahre Hunger geben wird. Ich will beides nicht aus den Augen verlieren: Gott jeden Tag vertrauen, dass er mich mit Essen, Kraft, Weisheit und Nächstenliebe versorgt und auch Klug sein, dort zu Sammeln, zu arbeiten und vorzusorgen wo es nötig ist, so wie es der Schreiber in Sprüche 20,4 beschrieben hat.