Unter dem diesjährigen Motto „Gott ist treu“ fand die bundesweite Allianzgebetswoche statt. Auch in der Schwalm beteiligten sich zahlreiche Gemeinden mit vielfältigen Gebetsangeboten. An unterschiedlichen Kirchen und Gemeindehäusern kamen Christinnen und Christen zusammen, um gemeinsam zu beten, Gott zu loben und Impulse für den Glauben im Alltag mitzunehmen.
Nach einem Gebetsspaziergang am Vortag fand am heutigen Morgen in der Gemeinde Leimsfeld ein Gebetsfrühstück unter dem Leitgedanken „Wir beten gemeinsam für seine Welt“ statt. Die einzelnen Gebetspunkte wurden durch ein anbetungsorientiertes Musikprogramm eingerahmt, das Raum für Stille, Dank und persönliche Besinnung eröffnete.
In der Impulsandacht zu Psalm 67 stellte Pfarrerin Dorothea Bieker-Dittschar vier zentrale Aussagen des Psalms in den Mittelpunkt:
Zunächst wurde deutlich, dass Gott diese Erde liebevoll geschaffen hat und sie bis heute erhält. Er trägt das Leben und schenkt Wachstum. Seine Gnade und sein Segen begleiten den Menschen jeden Tag und mit jedem Atemzug. Daraus erwächst zugleich Verantwortung: Die Schöpfung Gottes bedarf unseres Schutzes. Durch bewussten Konsum und achtsames Handeln kann jeder Einzelne dazu beitragen, sorgsam mit dem umzugehen, was Gott anvertraut hat.
Zweitens spricht der Psalm davon, dass Gott sein Angesicht über uns leuchten lässt. Gott wendet sich den Menschen zu, er sieht sie und liebt sie. Daraus folgt der Auftrag, auch selbst aufmerksam und zugewandt zu leben, anderen zuzuhören, sie wahrzunehmen und Gottes Liebe durch gelebte Gemeinschaft weiterzugeben.
Als dritte Kernaussage wurde betont, dass Gottes Wort in Jesus Christus Mensch geworden ist. Gottes Liebe bietet Heilung und Versöhnung an – nicht als Lohn menschlicher Leistung, sondern als Geschenk. Durch Jesus dürfen Menschen Annahme, Vergebung und eine lebendige Beziehung zu Gott erfahren.
Abschließend wurde hervorgehoben, dass Jesus selbst der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Dieses Heil und diese Hoffnung sind Christinnen und Christen aufgetragen, an dem Ort weiterzugeben, an dem sie leben und wirken.
Die Moderation der Gebetsgruppen sowie des musikalischen Programms übernahmen Anette Ploch-Kimpel und Kristiane Springstein. Beim gemeinsamen Loben und Danken konnten die Teilnehmenden persönliche Dankanliegen auf Zetteln festhalten, die anschließend auf einer großen Weltkarte befestigt wurden – ein sichtbares Zeichen der weltweiten Verbundenheit im Gebet.
Ein herzlicher Dank gilt allen helfenden Händen in Vorbereitung und Nacharbeit sowie für die liebevolle und gute Versorgung während der Veranstaltung.
Den Abschluss der Allianzgebetswoche bildet am Sonntag ein gemeinsamer Gottesdienst in der Stadtkirche Treysa.
Möge das Erlebte aus dieser Gebetswoche, die Gemeinschaft miteinander und die Impulse aus Gottes Wort in den Alltag hinein weiterwirken und begleiten.